Polenreise 2003: Seite 2 Musikverein Büchold e.V.

 

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Nachfolgend einige Auszüge aus einem Artikel in der
„D O M U" (DOMU-Zeitung) vom 17.06.2003

 

Picknick in Tczew

 

Die Stars...

...und das Auto

 

 

Bild 1: Beim Picknick amüsieren sich viele Einheimische und Gäste

Bild 2: Bei einer schönen Sängerin lohnt es sich ihre Schuhe zu putzen

 

 

Es gab mehrere Stars beim Picknick. Für manche Zuschauer war das Halina Frackowiak, für andere Siona Nele, die schwarze Kanadierin. Vielen Anderen gefiel das bayerischen Orchester sehr gut. Für die jungen Leute war die Musikgruppe „74 min" aus Tczew der Star. Jedes Picknick ist anders, sagte der Pfarrer Jan Buk, der Veranstalter des Festes. Wichtig ist gute Laune und Unterhaltung.

Bücholder Musikanten Hauptattraktion in Polen

Auf Einladung der Skautsabteilung "St. Moniuszki" Blasorchester des Tczew Kulturzentrum (TCK) reisten die Bücholder Musikanten mit ihrer Fränkischen Volkstanzgruppe vom 13. - 18. Juni nach Polen in die Stadt Tczew, die Heimat ihres Dirigenten Valerian Jendraschewski.
Der Pfarrer des Ortsteils Gorki hatte ein Fest ("Picknick") zugunsten der Fertigstellung der neuen Kirche organisiert, welches die Bücholder Musikanten mit mehreren Auftritten verschönern sollten.

Nach einer langen und anstrengenden Fahrt von 15 Std. wurde die Gruppe morgens um halb zehn vom Pfarrer und den Gastfamilien aufs herzlichste begrüßt. Nach der Verteilung auf die Quartiere war bis zum Nachmittag Zeit die ersten Kontakte mit den Gastfamilien zu knüpfen, sich auszuruhen, die Umgebung zu erkunden und für den nachfolgenden Stadtrundgang zu stärken.

Der Dirigent wusste einiges über seine Heimatstadt zu erzählen. So konnte u.a. die älteste Kirche der Stadt und die besonders sehenswerten Brücken über die Weichsel besichtigt werden. Zum Abschluss der kleinen Stadtführung gönnten sich alle bei herrlichem Sonnenschein noch ein Eis auf dem Haller-Platz (Marktplatz) von Tczew.

Der erste Abend wurde zum besseren Kennenlernen zusammen mit den Gastfamilien bei einem gemeinsamen Essen in einem nahegelegenen Hotel verbracht. Dort unterhielt man sich auf deutsch, polnisch, englisch, usw., also in vielen verschiedenen Sprachen, - sogar in der Zeichensprache! Während die Jugend Billiard spielte, übten sich die Erwachsenen im Tanzen, womit man dann auch den fröhlichen und ausgelassenen Abend beschloss und jeder mit "seiner Familie" nach Hause ging.

Am Sonntag war dann der große Tag für die Bücholder Musikanten und ihrer Volkstanzgruppe, an dem sie ihr musikalisches und tänzerisches Können unter Beweis stellen durften.
Früh vor dem Gottesdienst fuhren einige Musiker zur Musikprobe der polnischen "Pfadfinderkapelle", in der auch schon ihr Dirigent als junger Musiker mitspielte. Mit den Eindrücken einer polnischen Musikprobe und mit drei Musikern aus der polnischen Kapelle im Schlepptau, ging es dann gleich weiter zum bevorstehenden Gottesdienst in der neuen Kirche im Stadtteil Gorki.
Diesen verschönerten die Bücholder Musikanten mit der Aufführung von zwei festlichen Chorälen.
Während sich die Besucher des Gottesdienstes nach diesem auf den Festplatz vor der Kirche versammelten, spielten die Bücholder Musikanten bereits zünftig auf!
Ein zweiter (konzertanter) Auftritt fand um 17.00 Uhr statt. Die schätzungsweise 5.000 anwesenden Besucher waren begeistert von den Darbietungen der Kapelle und den polnischen Gastmusikern. In der nachfolgenden polnischen Presseberichterstattung wurde dieser Auftritt als Hauptattraktion des Festes beschrieben.
Zwischendurch erfolgten außerdem Tanzeinlagen der Volkstanzgruppe, unter musikalischer Begleitung der Kapelle, für die die Besucher viel Applaus spendeten.

Auf besonderen Wunsch der zahlreichen begeisterten Zuhörer "mußten" die Musiker gegen Abend erneut auf die Bühne, um die Zuschauer mit stimmungsvollen Stücken zu unterhalten. Zu vorgerückter Stunde wurde noch bis spät in die Nacht gefeiert und getanzt.

Am nächsten Tag stand eine Stadtführung in Danzig auf dem Programm.
Nach der Besichtigung der Altstadt und der sonstigen Sehenswürdigkeiten
fuhr man mit dem Schiff durch den Danziger Hafen zur Westerplatte, die im Zusammenhang mit dem Beginn des 2. Weltkrieges bekannt ist.

Am letzten Abend lud der Pfarrer zu einem Helfer- und Abschiedsfest ein. Mit feucht-fröhlicher Stimmung und einigen musikalischen, gesanglichen und tänzerischen Einlagen beendete man den schönen Abend mit den polnischen Freunden.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen und viele hofften und "hoffen" auf ein baldiges Wiedersehen!
Bevor die Bücholder ihre Heimreise antraten, unternahmen sie noch einen Abstecher auf die Marienburg (Burg des Deutschritterordens - Residenz des Hochmeisters).
Am Mittwoch früh gegen 5.00 Uhr kamen die Bücholder Musikanten, mit schönen Erinnerungen an Tczew und seine gastfreundlichen Bewohner, wieder wohlbehalten aber etwas übernächtigt in ihrer Heimat an.

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